Elfleins kulinarische Bemerkungen
Elfleins kulinarische Bemerkungen

Heil Dir mein Österreich

Steiermark, Wachau, Wien, Burgenland

und a bisserl Vorarlberg

Ohne die vielen guten Metzger in Deutschland herabwürdigen zu wollen, muss ich feststellen, dass die Qualität der Fleischwaren und folglich deren Geschmack in Österreich meistens besser ist. Das stellten wir zum ersten Mal fest, als wir vor langer Zeit auf dem Weg nach Südtirol bei einem Ehepaar in Innsbruck eingeladen waren. Ich hatte noch nie vorher so einen leckeren Aufschnitt gegessen. 

 

Auch sonst, wenn wir irgendwo in Österreich unterwegs waren, stellten wir die Qualität und Frische der Landesprodukte fest. Das war natürlich ein Grund, öfter wieder zu kommen. Schade, dass wir so weit fahren müssen. 

 

Besonders möchte ich auf die Gastgärten hinweisen, wie zum Beispiel die in der Wachau. Das sind keine Biergärten, wie wir sie kennen. Das ist ein auf der Wiese unter Obstbäumen stehender, kompletter Gastraum mit gedeckten Tischen. Und einer äußerst hochwertigen Küchenleistung.

 

Nette Menschen gibt es da auch. 

 

Da sage ich mit Fug und Recht: Heil Dir mein Österreich !

 

https://www.youtube.com/watch?v=tkuiNrhvpXs

 

https://www.youtube.com/watch?v=t7ATz_pyoYY

 

Von Eichenberg nach Bayrisch Gmain 2009

Hotel Schönblick**** in Eichenberg, Vorarlberg

 

Juni 2009

 

www.schoenblick.at

 

Ich habe selten ein Hotel kennen gelernt, das seinen Namen mit solch einer großen Berechtigung trägt. Es bietet schöne Blicke nach allen Seiten und hat eine wirklich exponierte Lage. Weil es, bevor man mit dem Pkw Bregenz erreicht, einigermaßen steil bergauf geht, bietet sich vom Hotel aus eine wirklich traumhafte Lage. Der Blick geht über den Bodensee, aus den Schweizer Alpen grüßt der Säntis. Auf Schweizer Seite ist auch der Rhein zu sehen, bevor er in den Bodensee mündet. (Preisfrage: Ist es wirklich der Rhein, der auf der anderen Seite des Bodensees wieder herauskommt und dann bis in die Nordsee fließt? Und wenn ja – ich glaube es ja – möchte ich schon wissen, wie man das festgestellt und nachgewiesen hat. Hat man das Wasser eingefärbt? Das glaube ich nicht. Aber da erwarte ich die Mitarbeit meiner Leser, die es besser wissen und mir helfen, diese Wissenslücke aufzufüllen).

 

Nachtrag aus April 2016: Er ist es tatsächlich, bildet seinen eigenen Strom im Bodensee. Dies erfuhren wir in Hagnau.

 

Rechts unten im See ist die Halbinsel Lindau zu sehen, der wir am zweiten Tag auch noch einen Besuch abstatteten..

 

Die Zimmer zum See waren vergeben, aber auch der Blick nach hinten, auf das Kirchlein und die Wiesen war anheimelnd. Für ein großes Appartement-Dz mit ÜF haben wir 120€ bezahlt.

 

Auch die Küche des Hotel Schönblick hat einen sehr guten Ruf. Man wirbt mit „einer Haube beim Guilt Millaut“ und mit der guten Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten.

 

So saßen wir abends auf der großen Terrasse mit Seeblick und versuchten uns mit Schirmen vor der Sonne zu schützen, die uns auf dieser Reise nur während der beiden Tage im Schönblick beschieden sein sollte. Ich denke, der Koch – Herr Michael Pawlitschko – hat die Haube verdient und auch der Oberkellner – Herr Edmund Stross aus der Schweiz – hat durch seine Aufmerksamkeit zum Gelingen eines wirklich traumhaften Abends beigetragen. Natürlich auch der Palatschinken, den der Küchenchef - als Nachspeise - auf besonderen Wunsch ausschließlich für mich gezaubert hat. Der

Palatschinken stand als Vorspeise auf der Karte, mit Kräutern, nicht süß. Marianne fand die Zubereitung des Tafelspitz etwas ungewöhnlich, aber das Gericht war in Ordnung, der Haubenkoch hat seine künstlerische Freiheit walten lassen.

 

Vergleicht man die Preise auf der Speisekarte mit denen der umliegenden Betriebe, liegen diese am obersten Level, ohne nach der Euro-Einführung als überteuert bezeichnet werden zu dürfen. Man darf halt den „Bauernschmaus“ für 19,60 € oder den „Tafelspitz“ für 16,20 € nicht mehr in DM umrechnen.

 

Wer nun mal im Dreiländereck ist, sollte einen Rundgang durch Bregenz mit seiner Seebühne, die Halbinsel Lindau oder auch Wasserburg am Bodensee ansehen.

Zum Kopieren:

Bodensee-Königssee.pdf
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Radtour 2007 von Passau nach Wien

Vom Radwanderweg Passau – Wien hatte ich beiläufig schon öfter gehört. Etliche Leute, die ihn ganz oder teilweise befahren haben, gehören zu meinen Bekannten. Näher unterhalten haben wir uns darüber nie. So bedurfte es eines weiteren Anstoßes, mich dafür zu interessieren. Er kam im Herbst 2006 durch eine Kleinanzeige in der NGZ. Der Eifelverein Grevenbroich bot an, die Fahrt im Juni 2007 zu veranstalten. Als ausgesprochener Individualist schreckten mich aber der starre Zeitplan und ein Teil des Besichtigungsprogramms. Regenfahrten wollte ich mir nicht unbedingt antun. Viel entspannter wäre es doch, bei gutem Wetter zu fahren und bei schlechtem Wetter ruhig mal einen Tag Fahrradpause zu machen und ein Ankommen bei einem vorgebuchten Quartier sei dann auch nicht notwendig.

Unterstützung fand ich dabei bei meiner lieben Frau, die sich bereit erklärte, mich mit dem Auto zu begleiten, Quartier für uns zu machen und so nebenbei das Gepäck zu befördern. So warteten wir denn Anfang Juni 2007 gutes Wetter ab, setzten das Fahrrad samt Träger auf die Anhängerkupplung meines Autos und starteten Richtung Passau.

Natürlich hatte ich die Route vorher durchgeplant. Vor allem aus dem Internet holte ich mir wertvolle Informationen, z.B. über http://www.donau-radweg.info/. Dass mein Programm während der Reise vor Ort von der Wirklichkeit überholt werden würde, war mir dabei klar, es war ja im Prinzip so gewollt. Immerhin, die ersten beiden Tage hat es noch übereingestimmt.

Dieser Bericht befasst sich kaum mit touristischen Sehenswürdigkeiten. Das würde den Umfang sprengen und auch die Möglichkeiten des Verfassers überfordern. Er ist ausschließlich aus der Sicht des Radfahrers geschrieben, der ja die Strecke bewältigen muss. Hauptaugenmerk sind gastronomische Aspekte, Übernachtungsmöglichkeiten eingeschlossen. …...

 

 

Der komplette Bericht:

Von Hinding nach Klosterneuburg
Radour mit kulinarischem Bezug
Reisebericht P-W.pdf
PDF-Dokument [3.4 MB]
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