Elfleins kulinarische Bemerkungen
Elfleins kulinarische Bemerkungen

Schlagzeilen

 

Frankreich

 

 

Frankreich sagt "Non" zu Glyphosat

 

 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

bis Ende des Jahres entscheidet sich die Zukunft von Glyphosat, denn dann stimmen die EU-Mitgliedsstaaten über die weitere Zulassung des Pestizids ab. Diese Woche wurde bekannt, dass Frankreich gegen die Wiedergenehmigung stimmen und Glyphosat zur Not auch im nationalen Alleingang verbieten will. Mit einem milliardenschweren Programm will Frankreich zudem den Ausstieg unterstützen.

Auch in Italien und Österreich gab es in den letzten Tagen positive Signale für ein Verbot. Schließt sich unsere neue Bundesregierung der französischen Initiative an, könnten die Tage von Glyphosat auf unseren Feldern schon bald gezählt sein.


Mit einer neuen Pestizid-Infokampagne wollen wir den Druck dafür erhöhen, indem wir landauf, landab die Menschen über die Gefahren von Glyphosat & Co informieren.

 

 

 

 

 

 

Aldi

 

 

Aldi Süd macht Druck und will künftig geringere Glyphosat-Rückstände in seinen Produkten. Es tut sich was - aber immer noch viel zu wenig. Die EU könnte dem krebsverdächtigen Pestizid-Wirkstoff und anderen umstrittenen Pflanzenschutzmitteln einfach die Zulassung entziehen. Leiten Sie diesen Newsletter an Freunde und Bekannte weiter und machen Sie unsere an die EU gerichtete Protestaktion gegen Glyphosat bekannt. Wenn jede und jeder von Ihnen diese E-Mail an nur an EINE Person verschickt, haben wir schon viel erreicht! Hier die News zu Aldi Süd und unser Aufruf...

 

 

Liebe Frau Laube,

über die Vereinbarungen zwischen Handelsunternehmen und ihren Lieferanten wird in der Branche üblicherweise geschwiegen. Doch foodwatch hat jetzt einen Brief zugespielt bekommen, den Aldi Süd an die Hersteller seiner Eigenmarken geschickt hat. Darin fordert der Discounter seine Lieferanten auf, jetzt "Maßnahmen zur Reduzierung der Glyphosatgehalte in den an Aldi Süd gelieferten Eigenmarken zu ergreifen". Schon jetzt gibt es in der EU Grenzwerte für Glyphosat-Rückstände - Aldi Süd will aber "mittelfristig" erreichen, dass seine Produkte höchstens noch mit 20 Prozent der erlaubten Werte belastet sind! 

Im Streit um den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ist das natürlich kein kompletter Durchbruch - doch das knappe Schreiben zeigt, dass sich beim Thema Glyphosat etwas tut. Und vor allem: dass der öffentliche Druck Wirkung zeigt! Denn nur darauf ist der Vorstoß von Aldi Süd zurückzuführen. Das Unternehmen selbst erklärt: "Mögliche gesundheitliche Risiken von Glyphosat sowie die Auswirkungen auf die Umwelt sind stark umstritten, weshalb der Wirkstoff permanent in den Medien vertreten ist."

Das zeigt einmal mehr: Wenn wir hartnäckig dran bleiben, können wir auch etwas erreichen! Glyphosat darf - genauso wie andere potenziell schädliche Pflanzenschutz-Wirkstoffe - nicht weiter zugelassen sein.


 

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Die Grünen

 

Sehr geehrter Herr Elflein,

vielen Dank für die E-Mail.

Seit vielen Jahren setzt sich unsere grüne Bundestagsfraktion mit den Risiken und Folgen von Glyphosat auseinander und hat erfolgreich auch durch eine Vielzahl parlamentarischer Initiativen und engagierter Öffentlichkeitsarbeit zusammen mit Umweltverbänden wie dem BUND dazu beigetragen, dass die jüngste Zulassungsverlängerung von Glyphosat auf 18 Monate beschränkt wurde. Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, dass Glyphosat keine Neuzulassung erhält.

Wir haben vor der Wahl gesagt, dass wir bereit sind, mit allen Parteien außer der AfD zu sprechen. Das gilt weiterhin. Das betrachten wir als unsere demokratische Pflicht. Unsere Anliegen sind uns wichtig. Deutschland kann sich keine weiteren vier Jahre Stillstand leisten. Entscheidend für uns ist, ob wir unsere zehn Kernvorhaben entschieden voranbringen können. Ein Großteil der Politik von CDU, CSU und FDP steht unseren Kernvorhaben diametral gegenüber. Die Hürden für eine Zusammenarbeit sind hoch. Wer mit uns regieren will, muss sich entsprechend bewegen. Wir gehen verantwortlich mit der Frage der Regierungsbildung um. Es gibt keinen Automatismus für eine Regierungsbeteiligung. Wenn Gespräche nicht konstruktiv verlaufen, dann werden wir aus der Opposition für Veränderung kämpfen.

Ich hoffe, ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Christian Mrowietz
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bundesgeschäftsstelle
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin

T:    030-28442-0
E:   
pr@gruene.de
I:    http://www.gruene.de/



Am 04.10.2017 um 12:38 schrieb Info GRUENE:




-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: Glyphosat
Datum: Sun, 1 Oct 2017 11:00:10 +0200
Von: Heinz Elflein
<hfe11@t-online.de>
Antwort an: hfe11@t-online.de
An: info@gruene.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erwarte von Ihnen, dass Sie bei den nun beginnenden
Koalitionsverhandlungen dafür sorgen, dass das Herbizid in Deutschland
verboten wird,

es ist offensichtlich, dass die EG  negative Berichte über das Gift
ignorieren möchte.


https://www.heinzelflein.de/glyphosat/beh%C3%B6rden-tricksereien/

https://www.heinzelflein.de/glyphosat/

Dabei hoffe ich, dass sich der bisherige Landwirtschaftsminister, der
sich bereits festgelegt hat und von der Süddeutschen Zeitung

als Glyphosatministerbezeichnet wird, überstimmt wird.


Mit freundlichen Grüßen

Heinz Elflein

 

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Südtirol

 

 

Kritik an Pestiziden unerwünscht: Südtiroler Landesrat zeigt Umweltinstitut an!

 

 

 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Südtiroler Landesrat Arnold Schuler hat Strafanzeige gegen das Umweltinstitut gestellt. Der absurde Vorwurf: Unsere Kritik am massiven Pestizideinsatz in Südtirol sei „üble Nachrede“, mit der wir der Landwirtschaft in der Region schaden würden.

Schon lange ist der Landesregierung unser Engagement gegen Ackergifte ein Dorn im Auge. Südtirol ist das größte Apfelanbaugebiet Europas.
Die Plantagen werden bis zu zweimal wöchentlich gespritzt – ein wahrer Giftnebel, dem AnwohnerInnen und TouristInnen zu Spitzenzeiten ausgesetzt sind.

Unter anderem mit einer Plakataktion und der Website pestizidtirol.info hatten wir im Sommer auf den Widerspruch zwischen der idyllischen Südtiroler Tourismus-Werbung und der intensiven Obstwirtschaft aufmerksam gemacht.

Die Strafanzeige gegen uns ist nun ein vorläufiger Höhepunkt in einer Reihe von Maßnahmen, die die Landesregierung ergriffen hat, um die Arbeit der Gegnerinnen und Gegner der chemischen Landwirtschaft zu behindern.
Doch wir lassen uns durch die Anzeige nicht einschüchtern und werden mit den AktivistInnen vor Ort weiter gegen den massiven Einsatz von Pestiziden kämpfen!

Kritik muss in einem demokratischen Rechtsstaat erlaubt sein und darf nicht mit Hilfe von Gerichten mundtot gemacht werden. Wir sind deshalb optimistisch, dass der Südtiroler Landesrat mit seiner Anzeige keinen Erfolg haben wird. Trotzdem könnte es zu einem langwierigen Verfahren kommen.

 

 

 

 

 

05.10.2017

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