Elfleins kulinarische Bemerkungen
Elfleins kulinarische Bemerkungen

Angela Merkel, Freundin des Glyphosats

Angela Merkel hat sich auch gemeldet. Sie werde sich dafür einsetzen, „dass das Mittel auf wissenschaftlicher Basis weiterhin eingesetzt werden kann“. Sagte sie auf einem CDU-Agrarforum in Mecklenburg-Vorpommern. „Studien belegten, dass die Risiken nicht sehr groß seien.“

 

Sie hat nicht gesagt, ob die Studien nicht vielleicht vom amerikanischen Hersteller des Giftes bezahlt worden sind. Bezüglich der Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit der Gutachter hat sie sich auch nicht ausgelassen.

 

Ich frage mich da, was heißt „nicht sehr groß“? Steht immer ein Kontrolleur neben dem Bauern, der gerade das Gift in die Erde einbringt? Lieber ein bisschen mehr von dem Mittel, damit es besser hilft, wer verhindert das? Sind die Krebstoten und vom Darmkrebs befallenen Mitbürger nicht genug? Wachsen die "nicht sehr großen", niedlichen Tumörchen nicht?

 

Und was meint Angela Merkel mit "Einsatz auf wissenschaftlicher Basis?". Wer sind denn die unabhängigen und maßgeblichen Wissenschaftler? Die, die die Wahrheit sagen?

 

Eigentlich müsste es ja so sein, dass für Substanzen, die bei der Erzeugung von Lebensmitteln helfen sollen, erst deren Unbedenklichkeit nachgewiesen wird. Und nicht umgekehrt. Man kann nicht davon ausgehen, dass alles ungiftig ist, bevor die Schädlichkeit nachgewiesen ist.

 

Angela Merkel denkt nicht so und geht damit auf Stimmenfang bei Bauern in Meckpomm. Denen das umweltfreundliche Beseitigen von Unkraut zu teuer und zu lästig ist. Vielleicht sollte sie besser in Zukunft nur noch bei Ärztetagungen oder Umweltschützern sprechen. Auch wenn da nicht so hohe Parteispenden, wie vielleicht von amerikanischen Konzernen zu erwarten sind.

 

Wenn ich ganz gemein sein möchte, könnte ich mir ja wünschen, dass sie die Substanzen ganz persönlich näher kennen lernt, an denen zwei Freunde von mir an Darmkrebs erkrankt sind. Tue ich aber nicht. Ich mache was viel Schlimmeres.

 

Ich wähle die CDU nicht.

 

Heinz Elflein

19.08.2016

„Ich war sehr erschrocken über den Wandel und Wechsel bei der SPD“, sagte Merkel. Die SPD-Minister in der Bundesregierung hatten sich auf ein Nein zu einer erneuten EU-Zulassung festgelegt. Daher musste sich Deutschland bei den Abstimmungen in Brüssel enthalten (Handelsblatt).

 

Ich muss dazu sagen, dass eigentlich der Bundesbürger über Angela Merkel erschrocken sein sollte.

 

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