Elfleins kulinarische Bemerkungen
Elfleins kulinarische Bemerkungen

LaVinesse

 

Wenn ich in der Lindenstraße 77 zu Düsseldorf gewesen bin und meinen Pkw wieder Richtung nachhause bewege, erfasst mich regelmäßig ein Gefühl der Freude. Das hat zwei Gründe. Einmal, weil ich ohne Blechschaden an meinem Pkw das Quartier, das irgendetwas von Montmartre für mich hat, wieder verlassen konnte und einmal, weil ich jetzt den Kofferraum voller Weine habe, die Hartwig Fricke nach meinen Vorgaben für mich ausgesucht hat.

 

Das läuft meist folgendermaßen ab: Ich nenne Hartwig – wir duzen uns neuerdings – eine Summe und das Herkunftsland und er sucht dann für mich aus. Weil er inzwischen meinen Geschmack kennt. Meist sind es französische Rotweine. Sein breites Sortiment verführt manchmal auch zu einem Mosel-Riesling. Wenn er Frankenweine vom Zehnthof der Familie Luckert in Sulzfeld neu eingekauft hat, verführt mich das besonders, schnell hinzufahren. Weil ich mir dann bei meinen jährlichen Besuchen in der Maingegend den Kofferraum nicht vollknallen muss und noch Platz für die gefangenen Karpfen plus fränkische Wurstwaren bleibt. Zu denen ein Silvaner von Luckert besonders gut passt.

 

Betritt man den Laden nach erfolgreichem Einparken, stehen auf der linken Seite meist einige Kartons herum. Das gehört zum Ambiente. Rechts kommt dann die Theke, an der meist irgendein Weinfreund mit einem gefüllten Weinglas die Augen verdreht.

 

Hartwig Fricke kann auch gut kochen. Hat mir mein Bruder erzählt, mit dem er regelmäßig hochprofessionelle Weinverkostungen veranstaltet. Als Blindprobe mit ausgesuchten Bewertern, die die Weine bepunkten. Das gibt dann ehrliche Ergebnisse, bei denen häufig unbekanntere Weinmacher besser abschneiden als die mit dem großen Namen. Wenn dann beispielsweise Rotweine deutscher Lagen besser abschneiden als hochgelobte französische Tropfen, wundert das Hartwig Fricke und Werner-Elflein nicht besonders.

Deutschlands Erzeuger, vor allem die von der Mosel, finden das gut. Bekannte Tester, die von ihren Veröffentlichungen leben, oft nicht.

 

Wer sich näher mit „LaVinesse“, Hartwig Fricke und seinen Weinen beschäftigen möchte und nicht gerade in seinem Einzugsgebiet wohnhaft ist, um persönlich hinzugehen (was ich nur empfehlen kann) möge bitte hier nachschauen:

 

 

https://www.lavinesse.de/

 

Heinz Elflein

 

14.01.2018

 

 

Hartwig Fricke
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Heinz Elflein

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.